Tohrment Auserwählte

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Charakter Spezies: Vampir Partner: Wellesandra Aufgabenfeld: Anführer der Bruderschaft
 | Thema: "Lover Unleashed" SPOILER - Nur lesen wenn man jetzt schon wissen will was kommt Do 18 Aug 2011, 00:34 by Tohrment | |
| Zuerst einmal ist es wirklich ein verdammt ausführliches Buch mit seinen 489 Seiten. Meine Güte, Frau Ward übertrifft sich umfangmäßig wieder einmal selbst. Da kann der Heyne-Verlag ja bald drei Bücher draus machen.. | Spoiler: | | | Xcor und seine Truppe: Anfangs dachte ich: Okay, der ist genau so ein großes A…-Loch wie sein Alter, der widerliche Bloodletter. Genau so ein brutaler Leader, der mehr Leute geknechtet und ermordet hat, als er jemals nachzählen könnte. Aber im Laufe des Buches fängt man an, den entstellten Xcor ein wenig differenzierter zu sehen, zumal dieser Bad Boy in etlichen Situationen einerseits erstaunlich besonnen und andererseits auch richtiggehend zivilisiert und korrekt agiert. Ich denke da vor allem an das Kapitel mit der Hure und an sein Benehmen, das er Payne schlussendlich im Keller entgegenbringt, als er die Wahrheit über seine Herkunft erfährt. Wie es letztendlich mit Xcor und den anderen Kämpfern (vor allem auch mit seinem langjährigen Begleiter Throe, den ich verdammt interessant finde) weitergeht und was sie mit Wrath zu kriegen haben, ist mehr als spannend. Diese neue Storyline finde ich jedenfalls sehr, sehr gelungen.
José de la Cruz und Thomas DelVecchio: Wieder einmal kommt man in den Genuss, etwas von Butchs altem Kollegen José zu lesen. Und der hat sich mit Butchs Verschwinden ja immer noch nicht ganz abgefunden. Seine Skepsis, ob der Ex-Cop auf Nimmerwiedersehen auf und davon gegangen ist, wird wieder angeheizt, als er den Notruf mit der allzu bekannten Stimme abhört. Mal sehn, ob und wann es vielleicht tatsächlich zu einem Zusammentreffen der ehemaligen Polizei-Kumpel kommt… Sein neuer Kollege Veck scheint ja ein besonderer Typ von Mann zu sein und als Sohn eines Massenmörders hat er sicher kein leichtes Schicksal, das er mit sich herumträgt. Wie gefestigt er allerdings charakterlich ist, das bleibt mal dahingestellt… Und da fragt man sich doch, ob er in den kommenden Büchern noch einmal eine tragende Rolle spielen wird, zumal er ja leibhaftig und urplötzlich in Dinge hineingezogen wird, die er als Mensch nicht sehen dürfte.
Qhuinn, Blay, Saxton und Layla: Oh mein Gott, was für eine unendliche Geschichte… *seufz* Erst ist man der irrigen Ansicht, Qhuinn lebt sein Lotterleben weiter wie immer, aber dann wird das Ausmaß seines Leidens doch nach und nach offensichtlich. Nach seinem verzweifelten Sex mit dem rothaarigen, blauäugigen Typen verändert er sich äußerlich und innerlich radikal (Hallo? Qhuinn und Zölibat?????) und gesteht Layla endlich, dass er Blay liebt. Gut so, Qhuinn!!!!! Ehrlichkeit ist der beste Weg zum Erfolg! Nichtsdestotrotz scheint es ihm seine Zukunftsvision unmöglich zu machen, endlich auf Blay wieder zuzugehen und ihm seine Liebe zu geben. Und Saxton schlägt sich als verständnisvoller und durchaus wissender Lover von Blaylock verdammt wacker. Sehr positiv fand ich, dass Frau Ward tatsächlich in einer Szene die beiden Kerle hat miteinander Spaß haben lassen. Damit widerspricht sie allerdings ihrem eigenen Grundsatz, sexuelle Handlungen zwischen Leuten, die nicht füreinander bestimmt sind, generell nur andeutungsweise zu beschreiben. Aber nun hat sie nach den "ominösen Geräuschen hinter der Tür" im letzten Buch für die Slash-Anhänger ein kleines Schmankerl verfasst. Wie die eher prüden Leserinnen auf diese Ausführungen reagieren, weiß ich allerdings nicht. Dennoch - Hut ab, Frau Ward! Das ist ja mal ein Anfang!
Payne und Manny: Ich liebe dieses Paar! Nein, ehrlich, ich finde, dass die beiden unglaublich gut zusammenpassen! Und mir gefällt auch, wie sich ihre Charaktere ergänzen, denn Payne ist eine wirklich toughe Person. Dass sie seit Jahrhunderten nicht in der modernen Welt war und außerdem noch keine Erfahrungen mit Männern hat, lässt sie einen in den vielzähligen Situationen mit Manuel (Ich finde es toll, dass sie ihn so nennt!!!!) glatt vergessen. Payne ist einfach eine Frau, die einerseits eine harte, ehrliche Kämpferin ist, aber andererseits so viel Neugier, Humor und Herz besitzt, dass man sie nur mögen kann. Und ihre Szenen mit Vishous sind so rührend, dass das unter anderem die Stellen waren, wo meine Augen übergeflossen sind. Für mich war es jedenfalls ein absolutes Highlight, als Vishous seiner "baby sister" sagt, dass er sie liebt und sie fest in die Arme schließt. Und dass er ihre Bindung zu Manny (obwohl der seiner Meinung nach einen fragwürdigen Musikgeschmack hat) gutheißt, nachdem er ihn anfänglich am liebsten ermorden wollte, war schön zu lesen. Manny jedenfalls ist ein toller Mann, der Payne zu nehmen weiß und sie so wieder in die "Spur" bringt, dass sie letztendlich ihre Verletzung überwinden kann. Zufrieden bin ich damit, dass Frau Ward es endlich mal bei der Beziehung "Halbwegs normalsterblicher Mensch - Vampir" belässt. Ob und wann sich der Doc, der ja nun Butchs Halbbruder ist und auch vampirische Wurzeln hat, noch wandeln wird, sei mal dahingestellt, denn so lange Payne ihm durch ihre Berührung als Jungbrunnen dient, ist ja alles (vorerst) gut…
Tja, und nun zu Vishous, Butch (und Jane)… *schluck* Das war schon verdammt harter Tobak, was Frau Ward uns da aufgetischt hat. Mir hat es jedenfalls im Herzen wehgetan, meinen absoluten Lieblingsvampir so desolat und vollends von der Rolle zu sehen. Zu sehen, wie er durch Paynes Erscheinen wieder an seine Vergangenheit und seine herzigen Eltern erinnert wird und langsam, aber sicher völlig "in die Dunkelheit" abdriftet und sich von Jane abwendet... Allein schon die Szenen, wo er sich selbst mit der Kerze traktiert, wo er sich von den Lessern verletzen lässt, ohne sich zu wehren; wo er den Lesser mit seiner verfluchten Hand völlig eiskalt einäschert und wo er mit seinem Gesicht den Spiegel zertrümmert, sind so heftig, dass ich teilweise erst einmal das Buch zur Seite legen musste. Aber die BDSM-Session mit Butch im Penthouse schlägt dem Fass endgültig den Boden aus. Das hat mich völlig fassungslos gemacht. Da ist wirklich und wahrhaftig eine Welt für mich zusammengebrochen, denn was J. R. Ward da beschreibt, war einfach nur unfassbar. Niemals - und wirklich niemals im Leben - hätte ich geglaubt, dass sie beschreibt, wie Butch seinen besten Freund auf heftigste Weise bricht. Es war so furchtbar zu lesen, dass ich immer wieder mit rasendem Herzen und Tränen in den Augen Pause beim Lesen machen musste. Das Bild, als der weinende Butch den bewusstlosen und endgültig gebrochenen V an seinen Ketten herablässt und wäscht, hat sich bestimmt auf ewig in meinen Kopf eingebrannt. Und ich habe unendliche Angst, dass sich in den nächsten Büchern doch herausstellt, dass an dieser Aktion diese einmalige Freundschaft langsam, aber sicher zerbricht. Oder nein, es ist nicht nur Freundschaft zwischen den beiden. Es ist Liebe. Davon bin ich nun endgültig überzeugt. Denn es war zweifellos ein unglaublicher Liebesdienst, den Butch da an V verrichtet hat, um ihn zu retten und wieder ins Licht zu führen. Und auch wenn ich über die neueste Aussage des Cops "I think we´re dating now", auf die ich so lange gewartet habe, lächeln musste, bin ich so skeptisch, ob Butchs "reine" Seele das schadlos verkraftet hat. Ihn plagen schließlich heftigste Schuldgefühle hinterher, so dass die Szene, als die beiden schlussendlich eng umschlungen auf Vs Bett liegen und sich halten, mein Kopfkino zwar gnadenlos hat anspringen lassen, aber ich das Gefühl nicht loswerde, dass die Penthouse-Aktion zu viel des Guten war. Wollte Frau Ward damit die vielen Leser verstummen lassen, die um intime V-und-B-Szenen gebettelt haben? Lust beim Lesen dieser Session habe ich jedenfalls nur äußerst peripher verspürt, auch wenn der Cop sich letztendlich zwischen den Beinen des nackten Vishous zu schaffen machte… Aber das war es nicht, was ich lesen wollte. Weiß Gott nicht! Und so weiß ich auch nicht, was ich nun von dem völlig veränderten, verständnisvollen, lächelnden und leutseligen Vishous halten soll. Stellvertretend für seine Verwandlung zum "Softie" (das ist jetzt nicht böse gemeint) ist seine launige Aussage Jane gegenüber: "Champagne makes me horny" aufzuführen. Oh Mann, denn das ist so gar nicht V! Nein, das passt nicht zu diesem sonst so harten, wortkargen, reservierten und Goose-saufenden Krieger. Und so wage ich es auch zu bezweifeln, dass diese eine Session zur endgültigen und unwiederbringlichen Veränderung dieses jahrhundertealten Vampirs führen konnte. Aber auch wenn es noch so schwer fällt - Butch wäre bereit, diese Tortur zu wiederholen. Aber ehrlich gesagt - das möchte ich nicht noch einmal lesen. Das war für mich eindeutig härter, als der heftigste Sex es jemals zwischen ihnen sein könnte. Insgesamt habe ich mitgelitten wie ein Tier und mitgeheult, als Vishous komplett in Tränen aufgelöst feststellt, dass er nicht endgültig entmannt worden ist. Und als er endlich über seine Gefühle, seine Kindheit, seine Verluste und seine Trauer um das Vergangene sprechen kann. Und als er sich Jane endlich gegenüber öffnet und beim Was-wäre-gewesen-wenn...? sogar von Kindern spricht. Okay, da war es um mich als Muttertier geschehen. Und wieder ist rabea am Flennen gewesen... |
Alles in allem war "Lover Unleashed" ein Buch, das einen gnadenlos auf eine rasante Achterbahn der Gefühle mitgenommen hat und das zumindest für mich um viele Klassen besser war als die letzten drei Bücher. Aber okay, ich bin auch V-blind oder wie immer man das nennen möchte. Zumindest hat die Storyline um V ebenso viel Platz eingenommen wie Paynes Geschichte. Aber gut, als Zwillinge teilen sich die beiden eben auch ein einziges Buch so verdammt brüderlich-schwesterlich.
| Spoiler: | | | Zu Payne und Manny: Payne besitzt die Gabe ihrer Mutter, ihren Körper KOMPLETT leuchten zu lassen. Damit kann sie töten (sie äschert zum Beispiel Bloodletter auf diese Weise ein) oder aber sich selber und andere heilen bzw. Manny durch Berührung jung erhalten. So ist Manny seit einem Jahr (nämlich seit Janes Verschwinden) stolzer Besitzer eines Galopprennpferdes namens Glory, das allerdings bei einem Rennen schwer stürzt und sich ein Bein bricht. Obwohl die Tierärzte davon abraten, lässt Manny das Tier operieren anstatt es auf der Stelle töten zu lassen, wie das im Allgemeinen üblich ist. Trotzdem die Operation in der Pferde-Klinik gelingt, geht es Glory nicht besser, so dass die Einschläferung droht. Doch als er mit Payne die Stute besucht, heilt sie den Knochenbruch dank der Energie ihres leuchtenden Körpers. Und am Ende des Buches schenkt Manny Vs Schwester das Pferd.
Zu Xcor und seinen Leuten: Der von J. R. Ward angekündigte Dreier, über den wir ja schon heftig spekuliert hatten, wird von der Autorin in aller Ausführlichkeit dargestellt. Bei den Beteiligten handelt es sich um eine Hure, die sich mit Xcor und seinem Getreuen Throe vergnügt. Schlussendlich haben die beiden nicht nur Sex mit ihr, sondern trinken auch noch gemeinsam aus ihren Venen. Aber sie verhalten sich total korrekt und höflich und legen für die "Blutspende" noch Geld obendrauf.
Zu Blay, Qhuinn und Saxton: Qhuinn macht, seitdem Blay mit Saxton zusammen ist, einen heftigen Wandel durch. Zuerst reißt er sich in einem Gothic-Club einen "heterosexuellen Abklatsch" von Blay auf und man könnte denken, er macht weiter wie bisher. Doch dann stellt er nicht nur das Essen mehr oder weniger ein, sondern verausgabt sich jeden Tag stundenlang im Sportraum. Außerdem hat er sich die Haare kurz scheren lassen und sich fast alle Piercings entfernt. In einer Zukunftsvision sieht er dann auch noch eine junge Frau mit verschiedenfarbigen Augen und blondem Haar. Dieses Bild verstört ihn, denn er schlussfolgert daraus, dass diese Frau seine Tochter sein könnte, was wiederum bedeuten würde, dass er doch mit Layla eine Verbindung eingehen müsste. Und das, obwohl er ihr gebeichtet hat, dass er Blay liebt…
Und nun noch zu Blay und Saxton: Saxton ist sich sehr wohl bewusst, dass er für Blay "nur" der Lover ist. Dennoch will er ihn. Und in der Szene, wo die beiden "zur Sache gehen" wird durch die Blume angedeutet, dass Saxton und Blay bei aller Intimität wohl doch noch nicht bis zum Letzten gegangen sind. So habe ich es jedenfalls zwischen den Zeilen gelesen und interpretiert. Öhm, ja... da hat Blay eventuell immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben und "spart" sich für Qhuinn auf...
Zu V, Butch und Jane (und Marissa): Jane und V misstrauen und entzweien sich immer mehr. Während sie ihm unterstellt, im Penthouse wieder seinem alten Lebenswandel nachzugehen (sie findet eine Lederhose von ihm mit Wachsresten und anderen "eindeutigen" Flecken…), rastet er völlig aus, als er mitbekommt, dass Jane seiner Zwillingsschwester diskret "Waffen" zusteckt, damit sie sich umbringen kann, als keine Besserung ihres Gesundheitszustands abzusehen ist. Damit bricht für ihn eine Welt zusammen, zumal Payne ihm im Vorfeld das schwere Versprechen abgenommen hat, dass er sie töten soll, falls sie gelähmt bleibt. Ihr dieses Versprechen zu geben, war für ihn schon heftig genug, aber durch Janes "Verrat" rutscht er dann immer mehr ins Dunkle ab.
Und so ist schließlich Butch bereit, V zu helfen und ihn zu dominieren und zu brechen. Für Jane stellt das wiederum kein Problem dar - im Gegenteil, sie ist erleichtert darüber, dass es Butch ist. Auch die Vorstellung, dass es der Cop hätte sein können, mit dem sich Vishous im Penthouse vergnügt, wäre für sie leichter auszuhalten gewesen, als wären es Wildfremde, mit denen ihr Hellren es treibt. Das ist wirklich sehr erstaunlich und verdammt tolerant.
Und auch Marissa haut in dieselbe Kerbe. Obwohl sie nur in einer einzigen Passage des Buches vorkommt, gefällt sie mir da wirklich sehr gut. Als V seinen Cop aus dessen Zimmer holt, um mit ihm zur BDSM-Session ins Penthouse zu fahren, hat Marissa null Einwände dagegen. Im Gegenteil - sie ist darüber informiert und sagt V, dass alles gut werden wird und dass sie ihn liebt! Das macht doch sehr deutlich, dass beide Frauen die Beziehung von V und Butch als etwas Spezielles, Unanfechtbares sehen, das völlig losgelöst von ihren Beziehungen betrachtet werden muss.
Die Penthouse-Session selber ist insofern so heftig zu lesen, weil es ein Psycho-Spiel der ganz üblen Art wird. Denn obwohl Butch ja nun weiß Gott kein BDSM-Experte ist, ahnt er, wie er V brechen kann. Er wendet keinerlei körperliche Gewalt in Form von Auspeitschen etc. an, aber die Tatsache, dass er V ankettet und ihm neben dem Knebel eine Maske verpasst, die ihn weder hören noch sehen und nur unter Mühen atmen lässt, lässt Vs Panik ins Unermessliche steigen. Und als V spürt, dass Butch sich mit etwas Scharfkantigem (das sich hinterher als Löffel und nicht als Messer herausstellt) zwischen seinen Beinen zu schaffen macht und ihm mit warmem Wasser suggeriert, dass Blut fließt, lässt Vishous komplett ausflippen, bis er ohnmächtig wird. Das war schon psychologische Folter der besonderen Art, weil V damit ein Déjà-vu des Grauens erlebt und meint, er würde nun vollends kastriert. Und umso heftiger war es für mich zu lesen, wie aufgelöst und fassungslos Vishous hinterher darauf reagiert, dass ihm doch nichts passiert ist. Ein hiflos weinender V bricht einem eben ohne Wenn und Aber das Herz. *schwer schluck* Und ich als Anhänger dieses einmaligen Vampirs weiß, dass dieser Typ so ziemlich alles anstellen könnte, denn ich würde ihm immer verzeihen. Von daher: Danke J. R. Ward, für diesen unglaublichen Charakter!
Und nun zu einer Sache, in der sich J. R. Ward widerspricht: Nachdem V "geheilt" ist und sich endlich mit Jane aussöhnen kann, wünscht er sich, sie endlich richtig zu heiraten. Auch ihren Namen möchte er nun endlich in seinen Rücken geritzt bekommen. Das verstehe ich aber nicht: Es gibt den Oneshot "Das Interview, das niemals passiert ist" (ist bei uns auch nachzulesen), der mittlerweile schon etliche Jahre alt ist. Darin beschreibt Frau Ward, wie sie Butch und V besucht und sieht, dass Vishous Janes Namen in altenglischer Schrift auf dem Rücken trägt. Und auch in seinem Steckbrief im Insider´s Guide ist die Rede davon. Und nun soll er bisher ihren Namen doch noch nicht in den Rücken geschnitzt bekommen haben? Also - ich bin gespannt, wie sich die Autorin diesbezüglich herausreden will. Okay, und hier ein Nachtrag dazu: Zwischenzeitlich hat Frau Ward wohl angemerkt, dass der Interview-Oneshot nach "Lover Unleashed" anzusiedeln ist, obwohl er mittlerweile schon ewig existiert. Mhm, na ja... Okay... Aber irgendwie trotzdem komisch.
Und jetzt noch ein paar Worte zu den Halbbrüdern Butch und Manny und wie alles ans Licht kommt, dass sie miteinander verwandt sind. Anhand eines Familienfotos, das Manny aus seiner Wohnung mitgebracht hat, wird deutlich, wie unglaublich die Ähnlichkeit zwischen Mannys Vater und Butch ist. Er heißt Robert Bluff und war als Arzt an diversen Krankenhäusern tätig. Und so hat er wohl irgendwann auch Butchs Mom kennengelernt, die ja in einem Bostoner Krankenhaus als Krankenschwester tätig war. Ob Robert Bluff noch lebt und wo er nun zuhause ist, weiß niemand. Aber er muss Vampirblut in sich tragen - so viel ist sicher.
Eine Szene, die mich noch sehr tief berührt hat, war jene, als Vishous Manny die Hand reicht. Auch diese Situation hat J. R. Ward mit wenigen Worten so emotional und toll beschrieben, dass ich da schon wieder einen heftigen Klumpen im Hals runterzuschlucken hatte. Ich weiß nicht, wie die Autorin es macht, aber mich spricht ihr Art zu schreiben unglaublich an.
Und nu noch ein Wort zu einer Sexszene zwischen V und Jane, die mich in Erstaunen versetzt hat. Abgesehen von Vishous´ sonstigen Fähigkeiten im Bett hat mich in diesem speziellen Fall die Tatsache beeindruckt, dass dieser Vampir im Liegen so viel Kraft besitzt, dass er die zwischen seinen Beinen hockende Jane, während sie sein edelstes Teil im Mund hat, locker herumdrehen kann. Ohne ihren Blowjob unterbrechen zu müssen, sitzt sie schlussendlich auf seinem Gesicht. Das nenn ich doch mal einen eleganten und fliegenden Stellungswechsel zur 69er Pose... Also ehrlich - diese Aktion fand ich extrem faszinierend. Denn welcher Mann kann seine Frau schon so locker herumschwenken, ohne sich das Kreuz dabei auszurenken, hm? Ehrlich super spektakulär, fand ich das. Okay, aber genug davon... *rabea haut sich selber mal, um wieder auf den Teppich zu kommen*
Neues aus dem Herrenhaus: Ab sofort darf zu Vs Leidwesen in Wraths Büro nicht mehr geraucht werden. Der König möchte nicht, dass George "zugedampft" wird.
Es gibt nun eine Popkorn-Maschine im Billardzimmer. Und immer, wenn Rhage sich daran zu schaffen macht, stürzt er Fritz in eine mittlere bis schwere Krise. Und mit eben jenem Popkorn bewirft Rhage Vishous und Jane, als V seine Shellan vor allen anderen im Billardraum niederknutscht. Das war schon witzig und überraschend zu lesen, zumal sie sonst sehr reserviert miteinander in der Öffentlichkeit umgegangen sind. Und genau danach verkündet Vishous, dass er alle zur Hochzeit bittet, denn er möchte Jane nun "anständig" heiraten. Tja, ob ich mich nun an diesen "neuen" Vishous gewöhnen kann, vermag ich noch nicht zu sagen. Aber eines weiß ich ganz genau: "Lover Unleashed" ist ein absolut unglaublich emotionales Buch, das mich dutzende Male vom Hocker gerissen hat! Ganz, ganz große Klasse! Ein Riesenkompliment an J. R. Ward, die es in meinen Augen wie keine Zweite versteht, fesselnd zu schreiben!
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Ein ganz liebes Danke an rabea, das ich das hier einstellen durfte.
Quelle_______________________________________________________ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]Nó me elidaban, nó me kalmaban Elid elided Siel sieled Me juttaak, me kureak |
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